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Internationales EAP für Unternehmen

Politische Krisen und persönliche Belastungen machen nicht an Landesgrenzen halt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet in ihrem World Mental Health Report 2026, dass weltweit mehr als eine Milliarde Menschen mit einer psychischen Erkrankung leben. Als Einflussfaktoren nennt sie unter anderem wirtschaftliche Krisen, Krankheitsausbrüche, humanitäre Notlagen, Vertreibung und den Klimawandel. Zugleich betont die WHO, dass psychische Gesundheit auch durch Arbeitsbedingungen und erreichbare Unterstützung geprägt wird.  

Für international tätige Unternehmen stellt sich deshalb eine konkrete Frage: Wie können Beschäftigte schnell Unterstützung erhalten – unabhängig von Sprachgrenzen oder kulturellen Unterschieden?  

Internationales EAP für Unternehmen

Ein internationales Employee Assistance Program (EAP) unterstützt Beschäftigte bei beruflichen und privaten Belastungen – auch wenn sie außerhalb Deutschlands arbeiten. pme International verbindet dafür eine zentrale Ansprechperson und einheitliche Vertrags- und Reportingstrukturen mit lokalen EAP-Partnern. Mitarbeitende erhalten je nach Land und Bedarf mehrsprachige, lösungsorientierte Beratung und psychologische Soforthilfe rund um die Uhr. 

Was ist ein internationales Employee Assistance Program? 

Ein Employee Assistance Program, kurz EAP, ist ein Unterstützungsangebot für Beschäftigte. Es hilft bei beruflichen und persönlichen Herausforderungen, bevor sich Belastungen verfestigen oder zu einer Krise zuspitzen. Ein internationales EAP überträgt dieses Angebot auf Mitarbeitende in mehreren Ländern. 

Dabei reicht es nicht, eine Hotline aus Deutschland einfach weltweit freizuschalten. Beratungswege, Sprache, lokale Rahmenbedingungen und passende Anlaufstellen unterscheiden sich. Ein tragfähiges internationales EAP braucht daher sowohl eine verlässliche zentrale Koordination als auch Expertise vor Ort. 

"Unternehmen, die international aufgestellt sind, tragen auch international Verantwortung für das Wohlbefinden ihrer Beschäftigten. Deshalb darf ein EAP nicht an der Landesgrenze enden." – Janina Krüger, International Key Account Management bei pme 

Bei welchen Themen hilft ein internationales EAP? 

Die Beratung von pme International umfasst berufliche und private Belastungen, zum Beispiel: 

  • Psychische Belastungen und akute Krisen 
  • Konflikte am Arbeitsplatz, etwa Mobbing oder Rollenkonflikte 
  • Partnerschafts- und Familienprobleme 
  • Traumatisierende Erlebnisse und psychosoziale Notfälle 
  • Sucht und Abhängigkeit
  • Fragen rund um Elternschaft und die Entwicklung von Kindern 
  • Rechtliche Fragestellungen mit Unterstützung von Fachleuten und Anwält:innen 

Familie ist als System zu verstehen, Angehörige dürfen ein globales EAP daher oftmals auch nutzen. Die Beratung arbeitet lösungsorientiert: Gemeinsam werden Hindernisse geklärt, nächste Schritte entwickelt und passende Wege im jeweiligen Land gesucht. 


 

Wie funktioniert pme International? 

pme International setzt auf ein Netzwerkmodell: Erfahrene EAP-Anbieter in verschiedenen Ländern arbeiten in einem gemeinsamen Service-Ökosystem zusammen. Statt einer Einheitslösung über einen einzigen globalen Anbieter verbindet pme lokale Fachkenntnis mit einer zentralen Steuerung für das Unternehmen. Die Services und Beratungsschwerpunkte können so an regionale Bedingungen angepasst werden.  

Für HR bedeutet das: ein Servicevertrag, ein Reporting und eine zentrale Ansprechperson für mehrere Länder. Die lokale Umsetzung wird direkt mit den zuständigen Partnerteams abgestimmt.  

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HR-Info-Webinar: Wie funktioniert ein internationales EAP?

Erfahren Sie wie ein internationales EAP über Ländergrenzen Mitarbeitende unterstützen kann und wie pme International agiert.

🗓️ 02.12.2026 | 09:30 - 10:00 Uhr

Kostenfrei zum Webinar anmelden: Wie funktioniert ein internationales EAP

Warum internationales EAP mit pme International? 

Vorteile für HR und Unternehmen

  • Mehrere Länder zentral koordinieren: Ein Servicevertrag und ein Reporting schaffen einen gemeinsamen Rahmen für die vereinbarten Länder. 
  • Eine feste Ansprechperson: Ein:e Key Account Manager:in begleitet vertragliche und finanzielle Fragen; die Umsetzung vor Ort kann direkt mit den jeweiligen Partnerteams abgestimmt werden. 
  • Lokale Expertise statt Einheitslösung: Die Partner bringen Ressourcen und Kenntnisse des jeweiligen Umfelds ein. Gemeinsame Qualitätsanforderungen werden mit regional passenden Leistungen verbunden. 

Vorteile für Mitarbeitende 

  • Schnelle Hilfe, wenn sie gebraucht wird: Die anonyme psychologische Hotline ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Beschäftigte werden von qualifizierten Fachpersonen vertraulich beraten. 
  • Beratung in einer vertrauten Sprache: Über das Netzwerk kann Unterstützung i. d. R. in der jeweiligen Muttersprache angeboten werden. 
  • Unterstützung, die zum Anliegen und Umfeld passt: Lokale Beratungsmöglichkeiten ergänzen die Hotline. Das lösungsorientierte Angebot umfasst berufliche und private Belastungen – von Konflikten am Arbeitsplatz bis zu familiären Krisen. 

So wird Unterstützung nicht auf die Belegschaft am deutschen Hauptsitz begrenzt. Sie kann auch Beschäftigte an internationalen Standorten einbeziehen – abgestimmt auf Standorte und Länder des jeweiligen Unternehmens.  

pme International anfragen 

Wer sind die internationalen Partner von pme? 

pme International arbeitet mit EAP- und Employee-Wellbeing-Anbietern zusammen, die regionale Erfahrung und lokale Beratungsressourcen einbringen. Zum Ökosystem  gehören europäische und globale Partner. 

Im Fokus steht der Anspruch, lokale Expertise mit einer gemeinsamen Qualitätsorientierung zu verbinden. Bei der Auswahl achtet der pme Familienservice auf vergleichbare Qualifikationen und Beratungsprozesse. Zugleich werden Leistungen und Schwerpunkte an den jeweiligen regionalen Kontext angepasst und können daher von pme-Standards abweichen. 

Was sollte HR bei einem internationalen EAP prüfen? 

Ein EAP für mehrere Länder muss nicht nur fachlich überzeugen. Es muss auch in der Organisation umsetzbar sein. Vor der Auswahl lohnt es sich, für jedes Land konkrete Fragen zu klären.  

Diese Fragen machen Angebote vergleichbarer und zeigen, ob ein globales EAP sowohl den Beschäftigten vor Ort als auch den Steuerungsanforderungen der HR gerecht wird:

  • Abdeckung: Welche Länder, Standorte und Beschäftigtengruppen sind tatsächlich eingeschlossen? 
  • Zugang: Wie erreichen Mitarbeitende die Hilfe – über Hotline, digitale Beratung oder lokale Gespräche? Welche Erreichbarkeit gilt für die jeweiligen Angebote? 
  • Sprache und Kontext: In welchen Sprachen wird beraten, und welche lokalen Besonderheiten beeinflussen die Beratung? 
  • Qualität: Welche Qualifikationen haben die Fachpersonen? Wie werden gemeinsame Qualitätsanforderungen mit regional angepassten Leistungen verbunden? 
  • Vertraulichkeit und Reporting: Welche Informationen erhält HR im Reporting, und wie werden Vertraulichkeit und Datenschutz im Beratungsprozess sichergestellt? 
  • Verantwortlichkeiten: Wer ist der zentrale Kontakt für HR, und mit wem werden Einführung und lokale Umsetzung abgestimmt? 

Was macht einen guten EAP-Anbieter aus?


 

FAQ: Häufige Fragen zu pme International 

Ist pme International weltweit verfügbar? 

pme International verfügt dank seines Ökosystem-Ansatzes über eine nahezu globale Abdeckung. Bei Anfragen zu gewünschter Standortabdeckung und EAP-Services sprechen Sie uns an. 

Ist die Beratung rund um die Uhr erreichbar? 

Die psychologische Krisen-Hotline ist anonym und rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Lokale Beratungsangebote variieren je nach Land und werden über die Partner vor Ort organisiert.  

In welchen Sprachen können Beschäftigte beraten werden? 

Über das Partnernetzwerk kann Beratung in nahezu jeder Sprache ermöglicht werden. Welche Sprachen und Beratungsformen im jeweiligen Land zur Verfügung stehen, konkretisieren wir im direkten Kontakt mit Ihnen.  

Welche Themen deckt das EAP ab? 

Das Angebot umfasst unter anderem psychische Belastungen, akute Krisen, Konflikte am Arbeitsplatz, Partnerschaft und Familie, traumatische Erlebnisse, Sucht, Elternfragen sowie rechtliche Anliegen.  

Wie wird die Qualität über Länder hinweg gesichert? 

pme wählt Partner nach vergleichbaren Anforderungen an Qualifikation und Beratungsprozesse sowie ISO-Zertifizierungen aus. Zugleich können Leistungen und Schwerpunkte je nach regionalem Kontext variieren. 

null 7 Tipps für einen erfolgreichen "Dry January"

Freunde trinken Kakao
Body & Soul

Dry January: Alkoholfrei ins neue Jahr

Viele Menschen nehmen sich zu Beginn des neuen Jahres vor, auf Alkohol zu verzichten und schließen sich der „Dry January“-Bewegung an. Gehören Sie auch dazu? Wir zeigen Ihnen, mit welchen Strategien Sie Ihren Vorsatz im Januar und darüber hinaus erfolgreich umsetzen können.

„Ab morgen trinke ich nicht mehr!“

Die Initiative „Dry January“ erfreut sich seit Jahren immer größer Beliebtheit. Es gibt eine regelrechte Bewegung von Menschen, die dem Alkohol - nach den traditionell Alkohol lastigeren Weihnachtsfeierlichkeiten und Silvesterpartys - ab dem Neujahrstag bis zum 31. Januar komplett entsagen.
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Vorsätze langfristig umsetzen mit "Mini Habits"

Damit es nicht beim guten Vorsatz bleibt, sondern auch dauerhaft erfolgreich ist, können „Mini Habits“ helfen. Das sind kleine niedrigschwellige Gewohnheiten, die Sie in Ihren Lebensalltag etablieren, bis sie nachhaltig eine positive Veränderung auslösen.

Wie genau Sie das machen, lesen Sie im Artikel: "Ändern Sie das Leben nachhaltig mit Mini Habits".

AU-Tage aufgrund von Alkohol auf Höchststand

Ein Trend, der bei Betrachtung aktueller Zahlen der AOK Rheinland/Hamburg sehr nachahmenswert ist. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Alkoholerkrankungen hat einen Höchststand erreicht. Im Jahr 2022 fielen Beschäftigte durchschnittlich 15,3 Tage pro 100 Versicherte wegen Alkoholproblemen aus. Besonders betroffen sind Männer und ältere Beschäftigte im Alter von 50 bis 59 Jahren.

Was bringt der Dry January?

Aber was bringt so ein „trockener Monat“ für meine Gesundheit, wenn ich den Rest des Jahres doch wieder vermehrt zum Glas greife? In erster Linie kann man sagen, dass jeder Tropfen Alkohol, den ich nicht trinke, meinem Körper und meiner Psyche guttut“, erklärt Ernährungstherapeutin Giannina Schmelling. „Der "Dry January" kann also eine wertvolle Gelegenheit bieten, die eigene Beziehung zum Alkohol zu reflektieren und nachhaltig positive Veränderungen im Lebensstil vorzunehmen.“
 
Damit auch Sie einen erfolgreichen alkoholfreien Start in das neue Jahr finden, haben wir ein paar Tipps für Sie.

7 Tipps für einen erfolgreichen "Dry January":

1. Klare Ziele setzen

Definieren Sie Ihre Motivation für den alkoholfreien Monat. Möchten Sie Ihre Gesundheit verbessern, Gewicht verlieren oder einfach Ihre Trinkgewohnheiten überprüfen?

2. Unterstützung suchen

Teilen Sie Ihr Vorhaben mit Freunden oder Familie. Gemeinsame Ziele erhöhen die Erfolgschancen und bieten gegenseitige Motivation.

3. Alternativen finden

Entdecken Sie alkoholfreie Getränke, die Ihnen schmecken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von alkoholfreien Bieren, Weinen und Cocktails, die den Verzicht erleichtern können.

4. Auslöser identifizieren

Analysieren Sie Situationen, in denen Sie normalerweise Alkohol trinken, und planen Sie alternative Aktivitäten, um Versuchungen zu vermeiden.

5. Reflektieren und Fortschritte dokumentieren

Notieren Sie sich, wie Sie sich körperlich, emotional und mental fühlen und erinnern Sie sich auf die positiven Auswirkungen, um sich weiterhin zu motivieren maßvoll zu trinken.

6. Belohnungen einplanen

Gönnen Sie sich für erreichte Zwischenziele kleine Belohnungen, um Ihre Motivation aufrechtzuerhalten.

7. Professionelle Hilfe (Wenn es Ihnen schwerfällt, den Monat durchzuhalten)

Sie zählen die Tage bis zum Ende des Januars bis Sie endlich wieder trinken können? Das könnte ein ernstzunehmendes Anzeichen für einen ungünstigen Umgang mit Alkohol sein. In diesem Fall hilft es, eine Beratungsstelle wie das Lebenslagen-Coaching vom pme Familienservice zu kontaktieren.

Langfristig trocken: Tipps für die Zeit nach dem „Dry January“

Das langfristige Dranbleiben ist das Schwierige. Oft lassen wir Regulationsstrategien weg, ohne Ersatz zu bieten. Damit der einfache Vorsatz: „Ab morgen trinke ich nicht mehr!“ langfristig erfolgreich ist, braucht es eine nachhaltige Strategie. „Sobald äußere Reize wie Stress, Überforderung oder Einsamkeit hinzukommen, ist ein schneller Rückfall vorprogrammiert“, betont Ernährungsexpertin Giannina Schmelling. Diese Tipps helfen Ihnen, langfristig abstinent zu bleiben.

1. Setzen Sie auch klare und realistische Ziele für die Zeit danach

Nach einer „Entzugsphase“ besteht die Gefahr eines „Overcompensatings“ in den darauffolgenden Monaten, in denen man mehr Alkohol zu sich nimmt, um den Ausfall zu kompensieren. Setzen Sie daher klare und realistische Ziele für die Zeit danach und überlegen Sie bereits im Januar, wie Sie Ihren Alkoholkonsum langfristig gestalten möchten.

2. Führen Sie bewusste Trinkregeln ein

„Kein Alkohol an Wochentagen“ oder „Nie mehr als zwei Drinks pro Anlass“ sind Beispiele für Trinkregeln. Diese Selbstbeschränkungen helfen, Rückfälle in alte Gewohnheiten zu vermeiden.

3. Suchen Sie sich Gleichgesinnte

Es kann mitunter sehr schwer sein, den Alkoholkonsum einzuschränken, wenn die besten Freunde oder Familienmitglieder Alkohol trinken. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, die Ihren Weg ebenso bestreiten, - beispielsweise eine Online-Gruppe oder eine neue Sportgruppe, um sich langfristig zu motivieren.

4. Learnings aus dem Dry January beherzigen

Die langfristige Motivation ist das Schwierigste. Beherzigen Sie die oben genannten Tipps, reflektieren Sie, welche Veränderungen sie wahrnehmen. Geht es Ihnen bereits körperlich besser, konnten Sie bereits Geld sparen, das Sie nicht für Alkohol ausgegeben haben oder haben Sie bereits neue Freunde kennengelernt, die mit Ihnen den neuen Weg bestreiten?

5. Beraten Sie sich bei Bedarf mit einem Experten

Wenn Sie unsicher sind, wie Sie einen gesunden Umgang mit Alkohol entwickeln können, ziehen Sie eine medizinische oder therapeutische Beratung in Betracht. Insbesondere nach regelmäßigem Konsum kann professionelle Unterstützung helfen, langfristig eine Balance zu finden.

Gesundheitsimpulse mit den pme "Healthy Bites"

Eine kleine Portion Wohlbefinden gewünscht? Unsere "Healthy Bites" geben Ihnen Impulse für mehr Entspannung, Ausgleich, Aktivität und Wohlfühlmomente in Ihrem Job- und Privatalltag.

Sie ersetzen nicht die professionelle Hilfe durch Berater:innen und Psycholog:innen. Bitte lassen Sie sich bei Suchtproblemen, dauerhafter Niedergeschlagenheit, anhaltendem überproportionalem Stress und tiefergehenden mentalen Problemen professionell beraten, beispielsweise vom pme Familienservice Lebenslagen-Coaching.