Maren Kürger (ehemalige Leitung) und Connor Schinkewitz (stellvertretende Leitung) von den CompanyKids Königskinder in Hannover
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20 Jahre CompanyKids Königskinder: Kita feiert großes Jubiläum

Hannover, 1. September 2026 – Die CompanyKids Königskinder feierten am Mittwoch ihr 20-jähriges Bestehen. Als erste Betriebskita am Standort Hannover hat die Krippe mit zwei Gruppen seit ihrer Gründung Familien einen verlässlichen Ort geboten, an dem Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelebt wird. Zur Feier des Tages lud die Einrichtung zu einer besonderen Vernissage ein: Unter dem Motto „Yayoi Kusama“ präsentierten die Kinder Werke, die über Monate in den Werkstätten der Kita entstanden sind. 

Dank an Team und Gründerinnen 

20 Jahre, das klingt zunächst einmal nach einer langen Zeit. Und doch zeigt sich: Dieser Ort lebt von Menschen, die ihn gestalten”, sagte Regionalleitung Linda Kiryakos in ihrer Jubiläumsrede. 

Besonders gewürdigt wurde Maren Krüger, ehemalige Einrichtungsleitung, für ihren langjährigen Aufbau und die kontinuierliche Begleitung der Einrichtung sowie Nicole Jardon für die frühe Leitungspartnerschaft.

Ein ganz besonderes Dankeschön galt Nicole Herbst: Sie kehrte nach ihrer früheren Tätigkeit in der Betreuung zurück und prägt heute als Leitung die Kita mit einem Blick für Pädagogik, Beständigkeit und neue Impulse. Begrüßt wurde außerdem Connor Schinkewitz als neue stellvertretende Leitung, der frische Perspektiven ins Team bringt. 

Eine Vernissage zum Jubiläum 

Die CompanyKids Königskinder arbeiten nach dem Prinzip der Werkstattpädagogik – dabei stehen freies Ausprobieren und sinnliches Entdecken im Vordergrund. Dieses Konzept war auch der Rahmen für die Jubiläumsausstellung unter dem Motto „Yayoi Kusama“:

Über Wochen hinweg setzten sich die Kinder mit Punkten, Kreisen und Rundungen auseinander – quer durch alle Werkstätten. Entstanden sind Einzel- und Gruppenwerke, die liebevoll arrangiert und ausgestellt wurden. 

Zur Feier boten zahlreiche Mitmach-Aktionen Groß und Klein die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Ein Konfetti-Tisch lud zum Erforschen, Tasten und Fühlen ein, große Pappbausteine konnten in der Bauwerkstatt mit Punkt-Stickern verziert werden, und im Atelier luden Licht-Experimente mit Beamer und Tageslichtprojektor zum Staunen ein. Die Ausstellung machte die Kreativität der Kinder und ihre Freude am gemeinsamen Gestalten für alle erlebbar. 

Postkarten und Leinwände für einen guten Zweck 

Die Elternvertreter unterstützten das Fest tatkräftig: Postkarten, die die Kinder selbst gestaltet hatten, wurden zum Verkauf angeboten. Leinwände, auf denen sich die Kinder ausgiebig mit Farbe ausprobieren konnten, wurden versteigert. Der Erlös fließt in eine Garten-Staffelei für die Kinder – damit die kreative Arbeit auch draußen weitergehen kann. 

Kontaktdaten zu den CompanyKids Königskinder in Hannover 

Einrichtungsleitung: Nicole Herbst 

CompanyKids Königskinder 

Königstraße 35, 30175 Hannover 

Telefon: 0511 – 30025437 

E-Mail: companykids.koenigskinder@familienservice.de 

Mehr Informationen: CompanyKids Königskinder

Die pme Familienservice Lernwelten 

Die pme Familienservice Lernwelten zählen mit über 90 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bundesweit zu den größten privaten Einrichtungsträgern. Berufstätigen Eltern eine betriebsnahe Betreuung ihrer Kinder zu ermöglichen, versteht der pme Familienservice als echtes Bekenntnis von Unternehmen zum Thema Vereinbarkeit. Im Mittelpunkt der Pädagogik stehen flexible Betreuungszeiten, eine gesunde Ernährung und eine qualitativ hochwertige Pädagogik. 

Über den pme Familienservice – Work-Life-Pionier seit 1991 

Die pme Familienservice Gruppe unterstützt im Auftrag von mehr als 1.400 Arbeitgebern Mitarbeiter:innen darin, Beruf und Privatleben gelingend zu vereinbaren. In über 90 Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen wird eine hochwertige und flexible Pädagogik angeboten. Die pme Familienservice Gruppe ist an mehr als 70 Orten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien vertreten und beschäftigt über 2.000 eigene Mitarbeiter:innen und zahlreiche Expert:innen aus unterschiedlichen Fachbereichen. 

null Best Practice „Erste Hilfe mentale Gesundheit“ bei der Justiz Hessen

Marc-Eric Peter Justiz Hessen
Angebot

Best Practice „Erste Hilfe mentale Gesundheit“ bei der Justiz Hessen

Als Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen bei der Justiz Hessen ist für Marc-Eric Peter eines besonders wichtig: Er möchte Kolleg:innen in schwierigen Situationen auf Augenhöhe begleiten können – gerade dann, wenn seelische Belastungen zum Thema werden. Deshalb ließ er sich in der Multiplikator:innenschulung "Erste Hilfe mentale Gesundheit" zum mentalen Ersthelfer ausbilden.

Mentale Gesundheit beschäftigt ihn schon seit vielen Jahren, beruflich wie persönlich. Als Marc-Eric Peter im pme-Newsletter von der Schulung „Erste Hilfe mentale Gesundheit“ las, war für ihn sofort klar: Das passt. Er meldete sich direkt an. 


 

In einer 12-stündigen Online-Liveschulung plus vier Stunden E-Learning lernen die Teilnehmenden in kleinen Gruppen, mentale Belastungen frühzeitig zu erkennen, die Entwicklung psychischer Krankheitsbilder wie Depressionen und Angststörungen besser zu verstehen und betroffene Kolleg:innen einfühlsam und angemessen zu unterstützen.

Gerade die kollegiale Unterstützung spielt dabei eine wichtige Rolle – denn nicht alle Betroffenen trauen sich, mit ihren Themen direkt zu ihrer Führungskraft zu gehen. Umso wertvoller ist es, wenn Kolleg:innen auf Augenhöhe ansprechbar sind.

Genau für Menschen wie ihn wurde die Multiplikator:innenschulung „Erste Hilfe mentale Gesundheit“ entwickelt. In diesem Format bildet die pme Familienservice Gruppe Berufstätige zu Ersthelfer:innen für psychische Notlagen aus.

Begleitet werden die Teilnehmenden von den beiden pme-Seminarleiterinnen Petra Dinkelacker und Cara Isabella Limburger. 

Gesundheitswissenschaftlerin Petra Dinkelacker erklärt den Ansatz der Schulung so:

"Unser Ziel ist, dass die Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit belasteten Kolleg:innen gewinnen. Sie sollen wissen: Wie höre ich zu, wie helfe ich konkret? So wie bei der Ersten Hilfe nach Unfällen geht es darum, in mentalen Notsituationen erste Unterstützung zu leisten – ohne den Job von Psycholog:innen zu übernehmen. Wichtig ist eine fundierte Ersteinschätzung und dann die Weiterleitung an passende Hilfsangebote.“

Ein besonderer Fokus liegt auf der Selbstfürsorge der Teilnehmenden. Lebenslagencoachin Cara Isabella Limburger fügt hinzu:

"Wer anderen hilft, muss auch auf sich selbst achten können. Deshalb umfasst die Schulung nicht nur Techniken zur Gesprächsführung, sondern auch Strategien, um die eigene psychische Gesundheit zu wahren.“

Schulung "Erste Hilfe mentale Gesundheit": Die nächsten Termine​​​​​​​


Cara Isabella Limburger (links) und Petra Dinkelacker (rechts) leiten die Weiterbildung "Erste Hilfe mentale Gesundheit"

Ein Plus für die Rolle als Vertrauensperson

Die Kombination aus theoretischem Fachwissen, praktischen Anwendungsbeispielen und dem Blick auf Selbstfürsorge passt für Marc-Eric Peter ideal zu seiner Rolle als erste Ansprechperson für Mitarbeitende mit seelischen Belastungen oder gesundheitlichen Einschränkungen: „Die Weiterbildung ist ein wesentliches Plus für meine Arbeit".

Überzeugt hat ihn dabei nicht nur der Inhalt, sondern auch die Art der Vermittlung – die Verbindung aus Live-Input, Austausch in der Gruppe und ergänzenden E-Learning-Elementen. „In jedem Fall würde ich die Schulung schon allein wegen der beiden sehr guten Seminarleiterinnen und des vermittelten Umfangs weiterempfehlen.“

Vom Seminar in den Alltag: Drei Kolleginnen unterstützt

Besonders deutlich wird der Nutzen der Schulung für Marc-Eric Peter dort, wo er gelerntes Wissen und neue Sicherheit unmittelbar anwenden konnte: „Bisher konnte ich drei Kolleginnen helfen – eine davon war vergleichbar mit einem bearbeiteten Fall im Seminargeschehen.“

Was im geschützten Rahmen der Schulung geübt wurde – zuhören, sortieren, gemeinsam nächste Schritte finden –, hat sich so direkt in konkrete Unterstützung für Kolleginnen übersetzt.

Damit steht Marc-Eric Peter beispielhaft für das Ziel von „Erste Hilfe mentale Gesundheit“: Beschäftigte so zu stärken, dass sie einander im Arbeitsalltag kollegial zur Seite stehen können – niedrigschwellig und auf Augenhöhe.